Jonathan Wolf (links) und Antonio Hertlein (rechts) (Foto: Cindy Wolf)

SPD startet mit digitalem Wahlkampfauftakt

Die SPD ist mit einem digitalen Wahlkampfauftakt in die heiße Phase des Landtagswahlkampfs gestartet. „Wir wollen in den kommenden Wochen neue Wege gehen, um demokratischen Wettbewerb und Gesundheitsschutz zu vereinbaren. Auch in Corona-Zeiten muss die Politik ansprechbar sein für Bürgerinnen und Bürger“, betont Jonathan Wolf, Landtagskandidat der SPD. Der Heilerziehungspfleger und Familienvater verbindet mit seiner Kandidatur vor allem das Ziel, Vertrauen in die Politik zurückzugewinnen. „Wir müssen in unserer Gesellschaft wieder mehr miteinander anstattübereinander reden“, so Wolf. „Auch deshalb trete ich bewusst im Team an mit meinem Zweitkandidaten Antonio Hertlein“.Besonders wichtig ist Wolf der Wohnungsbau. „Wir brauchen auch bei uns mehr bezahlbaren Wohnraum. Nur so können wir weiter die besten Fachkräfte in unsere wirtschaftsstarke Region holen“, so Wolf. „Hier muss auch das Land endlich aktiver werden, beispielsweise durch eine Landeswohnbaugesellschaft.“ Dies könne nur gelingen, wenn die Mobilität ausgebaut und damit der ländliche Raum attraktiver gestaltet wird. „Wir brauchen eine höhere Taktung des ÖPNV und eine bessere Abstimmung der verschiedenen Verkehrsträger“, fordert Wolf, der in Meckenbeuren im Gemeinderat sitzt. Genauso müsse der ÖPNV bezahlbarer werden. „Das 365 €- Jahresticket für den gesamten ÖPNV in Baden-Württemberg muss endlich kommen. Mobilität muss für alle bezahlbar sein und von vielen genutzt werden“, resümiert Wolf.Das sei gerade auch im Hinblick auf den Klimawandel von herausragender Bedeutung. Er wolle gemeinsam mit Hertlein die Region nachhaltiger gestalten und damit für die Zukunft wappnen. „Jede politische Entscheidung muss auch daraufhin überprüft werden, welche Auswirkungen sie auf Umwelt und Klima hat. Es darf keine Politik mehr geben, die Nachhaltigkeit ignoriert“, mahnte Wolf eindringlich. „Dafür braucht es eine Landesregierung, die ambitionierte Klimaziele verfolgt und effektive Klimaschutzgesetzeformuliert, anstatt sich im Klein-Klein zu verlieren. Und das macht Grün-Schwarz leider viel zu oft“.Der achtzehnjährige Antonio Hertlein ergänzt dieses Themenspektrum mit zwei eigenen Schwerpunkten. Der Jurastudent und Juso-Kreisvorsitzende setzte in seiner Vorstellung den Fokus vor allem auf die Themen Bildung sowie Wirtschaft und Arbeit. „Wir müssen Arbeitsplätze erhalten. Zum einen, indem wir Unternehmen, Einzelhandel und Gastronomie in der Corona-Krise stärker unterstützen. Zum anderen, indem wir den Wandel der Wirtschaft aktiv gestalten, anstatt verunsichert auf die Zukunft zu warten“, betont Hertlein. Um die Region und Baden-Württemberg als starken Wirtschaftsstandort zu erhalten, sei dabei auch eine zukunftsorientierte Bildungspolitik von großer Bedeutung. „Wir erleben aber eine Kultusministerin, die sich von Tag zu Tag hangelt und die langfristige Perspektive aus dem Auge verliert – und das leider nicht erst seit der Corona-Krise“, berichtet Hertlein auch aus seinen eigenen Erfahrungen als Schüler. Im vergangenen Jahr hat er unter Corona-Bedingungen sein Abitur abgelegt. „Es braucht endlich verlässliche Rahmenbedingungen für die schrittweise Öffnung der Schulen und keinen auf dem Rücken von Schülern, Eltern und Lehrkräften ausgetragenen Wahlkampf“.Die zahlreichen Fragen der Gäste zu Energiewende, Bildungspolitik und vielen weiteren Themen beantworteten die beiden stets im Team. Mit diesem Teamwork soll es auch in den kommenden Wochen weitergehen. „Wir wollen gemeinsam mit möglichst vielen Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen. Wir können die großen Herausforderungen unserer Zeit nur gemeinsam lösen, und genau deshalb stellen wir den Teamgedanken in den Vordergrund“, sind sich Wolf und Hertlein einig. Weiter geht es am 11. Februar um 18:00 mit einem digitalen Stammtisch zum Thema Wohnen (Infos hierzu unter www.wolf-hertlein oder per Mail an [email protected]).